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Dermabrasio (Hautabschleifung)

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Dermabrasio
Operationsprinzip
Störende Unregelmässigkeiten der Hautoberfläche lassen sich mittels einer Hautabschleifung (Dermabrasio) korrigieren. Insbesondere Narben - unfallbedingte oder Aknenarben – lassen sich damit sichtbar reduzieren. Die Methode ist auch geeignet, Falten im Bereich der dicken Haut an Ober- und Unterlippe zu glätten oder Hautveränderungen der obersten Hautschicht (z.B. starke Verhornung) abzutragen. Hierzu wird ein hochtourig rotierendes Schleifgerät verwendet, dessen Walze mit Diamantsplittern besetzt ist. Die obersten Hautschichten werden nur so tief abgeschliffen, bis kleinste Blutpunkte entstehen; tiefere Hautschichten bleiben unberührt.

OP-Dauer

30-60 Minuten.

Anästhesie

Meist Lokalanästhesie, selten Allgemeinnarkose.

Klinikaufenthalt

Ambulant.

Verlauf

Nach der Hautabschleifung entsteht auf der behandelten Haut eine Schürfwunde, die mittels konsequenter Anwendung von regenerierenden Crèmes ausgeheilt werden kann. Die Heilung ist meist nach einer Woche, spätestens jedoch nach zwei Wochen abgeschlossen. Die frisch geheilte Haut ist empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung und starke Kälte.

Risiken

Wichtig bei einer Hautabschleifung ist es, die richtige Tiefe abzuschleifen. Wird die Haut zu wenig tief abgeschliffen, ist der Erfolg gering. Wird hingegen zu tief abgeschliffen, kann es zu lange anhaltenden Hautrötungen und in seltenen Fällen zu sichtbaren Narben kommen. Gelegentlich treten Hautverfärbungen (Pigmentstörungen) auf, die eine weitere Behandlung erfordern können. Infektionen sind selten. Eine Hautabschleifung kann eine Herpesinfektion (Lippenbläschen) aktivieren. Vorbeugend ist deshalb bei Neigung zu Herpes eine Medikamenteneinnahme (Zovirax) erforderlich.

Auszeit

1-2 Wochen.

Resultat

Bei den meisten Patienten kann das Aussehen der Hautoberfläche deutlich verbessert werden. Das Behandlungsergebnis hängt vom Ausgangsbefund ab: Fältchen im Bereich von Ober- und Unterlippe können oft gut gemildert werden, völlig beseitigen lassen sie sich aber nicht. Das Gleiche gilt für Aknenarben: ihre Sichtbarkeit lässt sich mildern, aber nicht ganz beseitigen. Der Eingriff dient nicht dazu, die ursprüngliche Elastizität der Haut wiederherzustellen, da diese dem Alterungsprozess unterworfen ist.

 
 
 
 
 
 
 
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