Gynäkomastie (Männerbrust)

Operationsprinzip

Die Männerbrust kann einerseits durch Vermehrung von Brustdrüsengewebe (Gynäkomastie) oder nur von Fettgewebe (Pseudogynäkomastie) entstehen. Die betroffenen Männer schämen sich meistens wegen der weiblich erscheinenden Brust. Oft besteht ein Spannungsgefühl oder auch ein Druckschmerz. Als mögliche Ursache liegt kann eine Hormonstörung vorliegen, chronische Nieren- oder Lebererkrankungen oder Einnahme gewisser Medikamente. Bei der Pseudogynäkomastie besteht häufig Übergewicht.

Die operative Behandlung erfolgt je nach Ursache mit einer kombinierten Fettabsaugung/Drüsenentfernung oder dann nur mit einer Fettabsaugung. Falls zusätzlich ein ausgedehnter Hautüberschuss vorliegt wird dieser auch entsprechend entfernt und der Hautmantel gestrafft.


OP-Dauer / Anästhesie / Aufenthalt

90 min-120min
Allgemeinnarkose oder Lokalanästhesie mit Sedation ambulant


Aufenthalt

Ambulant oder 1 Nacht Hospitalisation


Verlauf

Verbandwechsel und Drainageentfernung nach 1 Tag. Tragen eines Kompressionsmieders für 4 Wochen. Meistens ist keine Fadenentfernung nötig bei Verwendung von resorbierbarem Nahtmaterial.


Risiken

Nachblutung, Wundheilungsstörung, vorübergehende Sensibilitätsstörung der Brustwarzen, Infektion


Auszeit

Arbeit 1-2 Wochen je nach körperlicher Tätigkeit; körperlich anstrengende Aktivität/Sport: 4 Wochen, Vermeiden starker Sonneinstrahlung oder Kälteeinwirkung 6-8 Wochen. Endresultat nach 6 Monaten.


Resultat

Permanent, insofern keine grösseren Gewichtsschwankungen auftreten.


Ansprechpartner
Dr. med. Andreas Tschopp
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Dr. med. Hyunju Kim Haemmig
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Prof. Dr. Daniel F. Kalbermatten
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