Bauchstraffung (Abdominoplastik)

Operationsprinzip

Mittels Liposuktion alleine kann erschlaffte Bauchhaut nicht korrigiert werden. Hinweise für erschlaffte Bauchhaut sind Faltenbildung (Fettschürze) und Schwangerschaftsstreifen. In solchen Fällen muss der untere Teil der Bauchhaut entfernt werden. Während der Operation wird der Anteil der Bauchhaut oberhalb des Bauchnabels von der Bauchwand abgelöst und danach gestrafft. Gleichzeitig kann auch die Bauchwand gerafft werden; damit wird zum Beispiel ein Auseinandertreten der geraden Bauchmuskulatur (Rektusdiastase) korrigiert. Die Narbe nach einer Bauchstraffung liegt in der Bikinilinie und ist somit optimal verdeckt.


OP-Dauer

2-3 Stunden.


Anästhesie

Allgemeinnarkose.


Aufenthalt

2 Nächte.


Risiken

Hämatom, Infekt, Wundheilungsstörung (vor allem bei Rauchern), Thrombose/Embolie. Die häufigste Komplikation, die bei etwa 10% der Fälle beobachtet wird, ist ein Serom, das heisst ,eine Ansammlung von Gewebeflüssigkeit zwischen der Bauchdecke und der Bauchwand. Diese Komplikation kann durch Punktionen dauerhaft behoben werden. Eine lokal begrenzte leichte Sensibilitätsstörung unterhalb des Bauchnabels bleibt in den meisten Fällen bestehen.


Auszeit

Arbeit: 1- 2 Wochen (Büro). Körperliche anstrengende Aktivität/Sport: 4 Wochen.


Nachbehandlung

Während 4 Wochen nach der Bauchstraffung muss bei der Mobilisation ein Bauchgurt getragen werden; auf das Heben von mehr als 10 kg ist während dieser Zeit zu verzichten. Die Narben werden während eines Monates abgeklebt und danach mit Narbensalbe massiert.


Resultat

Permanent.


Vorher-/Nachher

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Dr. med. Andreas Tschopp
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Dr. med. David Kiermeir
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Prof. Dr. Daniel F. Kalbermatten
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