Laserepilation

Behandlungsprinzip

Mittels Laserepilation kann unerwünschtes Haarwachstum am ganzen Körper vermindert werden. Der Laser sendet Lichtenergie einer spezifischen Wellenlänge aus. Beim Epilationslaser ist die Wellenlänge auf das Absorptionsspektrum des Melanin abgestimmt (585 nm). Das Melanin findet sich als braunes Pigment vor allem in der Haut und den Haaren. Die modernen Laser leiten die Laserenergie in einer Tiefe von 2-3 mm direkt auf die Haarwurzeln, ohne dass die Hautoberfläche geschädigt wird. Die Laserenergie bremst die Aktivität der Haarwurzeln und somit das Haarwachstum.


Behandlungsdauer

15-45 Minuten.


Anästhesie

Keine erforderlich, gelegentlich Oberflächenanästhesie.


Risiken

Vor einer grossflächigen Laserepilations-Behandlung wird immer eine Testbehandlung mit verschiedenen Laserenergien durchgeführt, um die optimale Einstellung herauszufinden. Bei zu hoher Energie kann sich die Haut dunkel färben (Hyperpigmentierung); das Risiko hierfür ist höher, wenn die Haut selbst stärker pigmentiert ist, also nach Sonnenbaden oder Solariumbesuchen. Im Weiteren gibt es diverse Medikamente, welche auf Licht sensibilisieren und eine Laserbehandlung verunmöglichen (Tetrazyklinantibiotika, Malariamittel etc.).


Nachbehandlung

Kühlung bei Bedarf, Schutz vor Sonnenexposition für eine Woche.


Resultat

Da sich die Haare immer in verschiedenen Wachstumsphasen befinden, lässt sich der Haarwuchs mit Laserenergie unterschiedlich stark bremsen. Deshalb sind meistens mehrere Laserepilations-Sitzungen vorzusehen. Geeignete Regionen wie Achselbehaarung und Bikinizone benötigen 2-4 Sitzungen, bei hartnäckigen Haaren im Bereich dicker Haut wie Oberlippe oder Rücken wird mit 4-8 Sitzungen gerechnet. Die Haarreduktion ist langanhaltend: Mit dem bei uns verwendeten Epilationslaser Gentle Lase plus (Alexandritlaser) liegt der Erfahrungszeitraum bei 10 Jahren.


Vorher-/Nachher

Ansprechpartner
Dr. med. Andreas Tschopp
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Dr. med. David Kiermeir
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Prof. Dr. Daniel F. Kalbermatten
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