Facelift/Halslift (Gesichtsstraffung)

Operationsprinzip

Mit zunehmendem Alter macht sich die Hauterschlaffung im Gesicht durch Faltenbildung an typischen Stellen bemerkbar. Die Falten sind je nach Veranlagung unterschiedlich ausgeprägt und betreffen meist die untere Wangenregion (Hamsterbacken) sowie den Hals. Um die Alterserscheinungen im Gesicht zu korrigieren, ist als erstes eine genaue Analyse der Veränderungen wichtig: Diese zeigt auf, ob primär die Haut erschlafft ist oder ob auch das darunter liegende Gewebe und die Muskulatur betroffen sind. Zur Korrektur steht eine Vielzahl von Operationstechniken zur Verfügung, deren Anwendung auf die Erkenntnisse aus der Analyse abgestimmt werden müssen.

Meist erfolgt ein Zugang vor dem Ohr mit Ausdehnung hinter das Ohr und in die behaarte Kopfhaut, was kaum sichtbare Narben hinterlässt. Die modernen Techniken des Faceliftings basieren auf einer Straffung der bindegewebigen Schicht, die sich unter der Haut befindet und welche die Gesichtsmuskulatur miteinbezieht. Durch eine Straffung dieser Schicht (sog. SMAS) gelingt eine Verjüngung, welche natürlich wirkt. Die überschüssige Haut an Gesicht und Hals kann so ohne Spannung auf der Naht entfernt werden. Das Lifting einer oder mehrerer Gesichtsregionen kann durch weitere Eingriffe, wie etwa eine Lidplastik, ergänzt werden. Gelegentlich wird das Facelifting mit einem Obagi Blue Peel kombiniert, um auch die Hautoberfläche zu verbessern.

Ziel des Liftings ist, die Altersveränderungen zu korrigieren, ohne den Gesichtsausdruck zu verändern: Das Erscheinungsbild wirkt jünger und strahlender; dies wirkt sich meist auch auf das Innenleben aus – die Patientin/der Patient fühlt sich jünger und ausgeruht wie nach einem langen, erholsamen Urlaub. Diese Eingriffe sind nicht an ein bestimmtes Alter gebunden, sondern richten sich in erster Linie nach dem gewünschten Ausmass der Veränderungen und nach den persönlichen Vorstellungen der Patienten.


OP-Dauer

2-5 Stunden.


Anästhesie

Lokalanästhesie mit Sedation (Dämmerschlaf) oder Allgemeinnarkose.


Aufenthalt

1-2 Nächte, selten ambulant.


Verlauf

Üblicherweise werden bei einem Facelifting am Hals Drainagen eingelegt, welche nach 1-2 Tagen entfernt werden können. Am Austrittstag wird der Verband entfernt und die Haare gewaschen. Die Fadenentfernung vor dem Ohr erfolgt nach 5-7 Tagen, im behaarten Kopfbereich werden die Hautklammern nach 10 Tagen entfernt.


Risiken

Nachblutung, Wundheilungsstörung (vor allem bei Rauchern), Infekt, Narbenprobleme. Sehr selten sind Nervenverletzungen, die aber meist reversibel sind.


Auszeit

Arbeit: 10-14 Tage, körperlich anstrengende Aktivität/Sport: 4 Wochen, Vermeiden starker Sonneneinstrahlung oder Kälteeinwirkung 6-8 Wochen. Endresultat: nach 6-12 Monaten.


Resultat

Das Lifting ist ein ästhetischer Eingriff mit rekonstruktivem Charakter, der das Gesicht in einen früheren Zustand verjüngt. Die Uhr wird um rund 10 Jahre zurückgestellt. Danach geht der Altersprozess jedoch weiter. Normalerweise ist es kein Problem, die Operation nach rund 10 Jahren zu wiederholen.


Vorher-/Nachher

Ansprechpartner
Dr. med. Andreas Tschopp
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Kontaktformular
Dr. med. David Kiermeir
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Prof. Dr. Daniel F. Kalbermatten
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Weitere Leistungen

Bauchstraffung

Mittels Liposuktion alleine kann erschlaffte Bauchhaut nicht korrigiert werden. Hinweise für erschlaffte Bauchhaut sind Faltenbildung (Fettschürze) und Schwangerschaftsstreifen.

Nasenkorrektur

Gemeinsam analysieren der Plastische Chirurg und die Patientin/der Patient die störenden Veränderungen an der Nase und die Möglichkeiten einer Nasenkorrektur (Rhinoplastik).

Oberlidkorrektur - Lidstraffung

Die Oberlidkorrektur gehört zu den häufigsten und «dankbarsten» Eingriffen der plastisch-ästhetischen Chirurgie.

Stirnlifting - Straffung der Stirn, Anheben der Augenbrauen

Je nach individueller Veranlagung und verstärkt mit zunehmendem Alter können störende Veränderungen in der oberen Gesichtshälfte auftreten.

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Unterlidkorrektur - Lidstraffung

In der Erstuntersuchung wird abgeklärt, ob die störende Veränderung am Unterlid durch vorstehendes Fettgewebe, durch Haut- und Muskelerschlaffung oder durch eine Kombination dieser Veränderungen verursacht wird.